Ehrungen und Neues vom Asenturm

Im Rahmen der Jahresversammlung im Kurhaussaal gab es auch Neuigkeiten: Ortsvorsitzender Rainer Schreier bestätigte, dass der Asenturm verkauft werden soll. „Es gibt Verhandlungen seit geraumer Zeit, die schauen nicht schlecht aus“. Der allerdings auch um Verständnis warb, dass er noch keine Details bekannt geben kann. „Wir sind so verblieben, dass wir nichts nach außen geben. Mehr wird, bis der Vertrag unterzeichnet wird, nicht kommuniziert“, so Schreier.
Doch auch aus Vereinsführung gibt es Neuen. Denn aus der Vorstandschaft wurde eine Strukturkommission gegründet, die sich mit der künftigen Ausrichtung des Vereins befasst. Der 2. Vorsitzende Stephan Unglaub stellte auch er deren Arbeit dar. Dabei wird sowohl die aktuelle Situation im Verein bewertet, wie auch die künftige Ausrichtung diskutiert.
Aus dem Vereinsgeschehen erinnerte der Vorsitzende Rainer Schreier an hervorragend besuchte Winterwandertage. Insgesamt sprach Schreier rund um das Wanderangebot von „enormen Zahlen“, bei 69 Wanderungen die durch 24 Wanderführer, davon neun zertifizierte, durchgeführt wurden und bei denen es 1253 Teilnehmer gab.
Um das Wanderangebot aufrecht erhalten zu können,ist man auf der Suche nach zusätzlichen Wanderführern. Ein Problem ist aktuell auch, dass es weder einen 1. noch einen 2. Wanderwart gibt. Betreut werden insgesamt 168 Kilometer Wanderwege,die „super in Schuss seien“. Wofür er dem Einsatz des emsigen Arbeitstrupps dankte. Das Team war mit Ausbesserungsarbeiten am Naturpfad, am Aufstieg bei der Tankstelle tätig und hatte sich um das Freischneiden bei einer ganzen Reihe von weiteren Wanderwegen gekümmert. Zusätzlich hatte der Arbeitstrupp die Aufgabe einer Entbuschungsaktion im Ehrenfriedhof übernommen.
Dann stellt 2. Markierungs- und Wegewart Peter Hedler das betreute Wegenetz dar. Er ergänzte, dass zwei Mal im Jahr Wege durch Wegepaten inspiziert werden, worüber dann auch ein Protokoll erstellt wird. Für dieses Team werde aktuell für den Backöfeleweg ein Betreuer gesucht. Insgesamt 335 Stunden wurden aufgebracht.
Im Fachgebiet Naturschutz ist ein bayernweiter Preis für den durch den FGV initiierten Vogelschutz an den Buswartehäuschen erwähnenswert. Es gibt ein Projekt zum Arnikaerhalt, das sich Jörg Hüttner zu eigen gemacht habe. Begonnen hat eine Aktion zur Lupinenbekämpfung. Florian Meisel, Elisabeth Heck und Jörg Hüttner seien hier als Motoren zu nennen.
Im Bereich Familien gab es eine gemeinsame Wanderung und eine kleine sehr schöne vorweihnachtliche Feier am Hügelfelsen.
Im Bereich Kultur/Ortsgeschichte wurde als nun schon 19. Buch der Reihe „Bischofsgrüner Schätze“ ein Werk über den Fröbershammer aufgelegt und durch Jörg Hüttner eine neue Version des Historischen Ortsrundgangs erstellt. Und schon seit 43 Jahren erscheint nun die Vereinszeitschrift Ochsenkopf-Blick.
Leider sei Eva Burger, 3. Vorsitzende und Schriftführerin, aus der Vorstandschaft ausgeschieden und es fehlen auch ein Jugendleiter, 1. Naturschutzwart und stellvertretender Kassier. Am dringendsten werde jedoch ein Schriftführer benötigt. Es folgte ein Ausblick des Vorsitzenden,
In diesem Jahr wird die dreitägige Abschlussetappe auf dem Frankenweg mit dem Endziel in Harburg/Donau in Angriff genommen. Das Projekt Ehrenfriedhof, hier soll die Erinnerungsstätte, unter anderem durch Infotafeln weiter aufgewertet werden, leidet unter einer Haushaltssperre im Naturpark, sodass die Suche nach einer alternativen Finanzierungsquelle läuft. Dank Angelika Hedler und der Unterstützung durch Berthold Grießhammer wäre das Projekt antragsreif. Weiter stellte Rainer Schreier noch die Wiederbelebung einer Radgruppe in Aussicht.
Später stand die Kassierin des Verein Gabi Wagner im Mittelpunkt, da eine gemeindliche Ehrung durch Bürgermeister Michael Schreier nachgeholt wurde. Sie erhielt die Ehrennadel der Gemeinde, nachdem sie auf Vorschlag des FGV vom Gemeinderat ausgewählt wurde, Wagner ist aktuell Kassierin der Ortsgruppe, war zuvor von 2008 bis 2023, stv. Kassiererin. Sie war zudem als Wegepatin tätig.
Insgesamt hat der Verein diesmal auch 42 Jubilare, die bis zu 50 Jahre Mitglied sind. Im Einzelnen sind dies:
25 Jahre: Edith Abraham, Karl-Ernst Abraham, Dietmar Grindinger, Ursula Pedall, Daniela Pilz, Thomas Puchtler Thomas, Christina Rieß, Ingrid Weißflach, Reinhold Weißflach, Kerstin Zinnert.
40 Jahre: Reinhard Dörfler, Manfred Feistel, Harald Fiss, Ilona Fiss-Stier, Maria Kaiser, Michael Kandziora, Eugene Looram, Gisela Looram, Günter Meier, Gerd Schreiner, Monika Sieber, Helga Unglaub, Gundi Walter, Bernd Zeitler, Heidi Zeitler, Markus Zeitler.
50 Jahre: Angela Dinger, Christine Herrmann, Brigitte Hübner, Wolf-Dieter Kawecki, Hildegard Leppert, Horst Lochner, Annelie Meier-Grindinger, Anita Müller, Karl-Heinz Müller, Gabriele Puchtler, Karin Pusch, Brigitte Rautenstrauch, Bernd Riedel, Ernst Sebald, Günter Strobach, Sabine Unglaub.
Und auch Wanderehrungengab es. Durch Hauptwanderwart Dieter Kottwitzerhielt Rainer Schreier das Große Wanderabzeichen Fichtenzweig mit Eichenkranz für 30 Wanderjahre mit mindestens 200 erwanderten Kilometer, Christine Birkelbach die Wandernadel in Silber für sechs Jahre. Insgesamt hatte sich im Wanderjahr 2024 Gerd Purrucker mit 487 die meisten Kilometer erwandert, vor Heidi Grießhammer mit 455 Kilometern, Artur Meier mit 338 Kilometern und dem Vorsitzenden Rainer Schreier mit 325 Kilometern.