Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Bischofsgrün e. V.

Bauwerke

Fichtelgebirgsverein e.V. Ortsgruppe Bischofsgrün e.V. im Fichtelgebirge

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Bauwerke

Folgende Bauwerke bzw. Einrichtungen wurden vom Fichtelgebirgsverein Bischofsgrün geschaffen
bzw. werden durch unsere Ortsgruppe verantwortlich betreut:

Der Asenturm

Der Asenturm liegt auf dem Hausberg Bischofsgrüns und gleichzeitig zweithöchstem Berg Frankens, dem Ochsenkopf (1.024 m ü. NN). Auf dem Gipfel befindet sich der im Besitz des Fichtelgebirgsvereins stehende und durch unsere Ortsgruppe betreute Aussichtsturm Asenturm (eingeweiht im Jahr 1923) mit ganzjährig bewirtschafteter Gaststätte. Daneben steht der 1958 erbaute Sendeturm des Bayerischen Rundfunks mit einer Höhe von 191,5 m.
Zu erreichen ist der Ochsenkopf über zahlreiche Wanderwege und mit den Seilschwebebahnen von Bischofsgrün und Warmensteinach (OT Fleckl).

Der Wolfsgarten

Der Wolfsgarten im Bischofsgrüner Forst ist ein einzigartiges Zeugnis historischer Wolfsjagd rund um Bischofsgrün. 

Detaillierte Informationen über die Jagdanlage, deren Historie und die Archäologie im Wolfsgarten finden Sie auf der separaten Homepage des Projekts „Wolfsgarten“ unserer Ortsgruppe:
http://www.wolfsgarten.info/

Der Wetzsteinfelsen

Der Wetzsteinfelsen am westlichen Ausläufer der Hohen Haide (798 m ü.NN), rund 2,5km nordwestlich von Bischofsgrün, ist ein aus Frauenbach-Quarziten bestehende Felsformation mit kleiner Blockhalde. Er dient als Aussichtspunkt mit einem herrlichen Blick auf den Hausberg Bischofsgrüns, den Ochsenkopf.

 Im dazugehörigen Pavillon (siehe Foto) mit seinen Informationstafeln hat der Wanderer die Möglichkeit, sich über die Geologie, Fauna und Flora und die Historie des Wetzsteinfelsens und des Markgrafenwegs eingehend zu informieren.

Der Aussichtspavillon wurde erstmals 1968 von unserer Ortsgruppe errichtet.
2013 erfolgte ein kompletter Neubau der baufällig gewordenen Einrichtung.

Der Hügelfelsen

Der Aussichtspunkt auf Granitfelsen (745m ü. NN) ist ein geschütztes Naturdenkmal (Geotop). Es bietet dem Wanderer einen herrlichen Ausblick auf den Ortskern von Bischofsgrün und dessen nähere Umgebung.


Zu erreichen ist der Hügelfelsen über mehrere Wanderwege, unter anderem führen die durch den Deutschen Wanderverband zertifizierten „Fränkischer Gebirgsweg“, „Bischofsgrüner Panoramaweg“ und der „Weißmain-Ochsenkopf-Steig“ direkt daran vorbei (siehe Rubrik Qualitätswanderwege auf dieser Homepage).

Der Weißmainfelsen

Die Besteigungsanlage Weißmainfelsen als mächtige, beeindruckende Granitfelsengruppe liegt am Osthang des Ochsenkopfes auf 929 m ü .NN in unmittelbarer Nähe der Weißmainquelle. Die Felsen bestehen aus von Wollsackverwitterung geprägtem Kerngranit. 

Zu erreichen ist dieses Naturdenkmal über herrliche Wanderwege rund um den Ochsenkopf, wie den Quellen- und Mittelweg, den „Fränkischen Gebirgsweg“, den „Weißmain-Ochsenkopf-Steig“ und den Goetheweg von Karches herauf. 

Von der Anlage bietet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundumausblick, beispielsweise auf den gesamten Höhenzug des Schneebergs oder die Kösseine.

Der Reissingerbrunnen

Auf dem Weg von Bischofsgrün auf den Ochsenkopf passiert der Wanderer den Reissingerbrunnen, der nach dem ehemaligen Oberforstmeister Rudolf Reissinger, langjährigem Obmann (von 1918 bis 1932) unserer Ortsgruppe, benannt wurde. Erstmalig gefasst wurde der Brunnen im Jahr 1923, seine jetzige Fassung stammt aus dem Jahr 1969.

 

 

 

Der Stollenbrunnen (ehemalige Bergwerksanlage)

Anfang bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde hier Eisenglimmer eines erzhaltigen Quarzganges östlich der heutigen Bundesstraße B 303/E 48 abgebaut. Das in den Jahren 2006-2008 von unserer Ortsgruppe mit großen Mühen und erheblichem finanziellen Einsatz restaurierte und danach vergitterte Mundloch gehört zu einem Stollen, der unter der B 303 hindurch die Abbaue entwässerte und heute noch der Ursprung eines Bächleins („Stollenbrunnen“) ist. Das Bergbaurevier wird auf mehreren Schautafeln mit Karten und Profilen anschaulich erläutert. Das Ausbauholz des Stollens konnte auf 1722 und 1723 (Fällzeit) datiert werden. Entlang des parallel zur Bundesstraße verlaufenden Quarzganges liegen Einbruchs- und Abbaupingen mit Halden.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bezeichnet die Anlage als „geowissenschaftlich wertvoll“!

Aus Sicherheitsgründen ist der hintere Teil der Anlage verschlossen und daher für den Besucherverkehr nicht zugänglich.

Ca. 100 m östlich befindet sich die „Opferwanne“.

In dem als „Opferwanne“ bezeichneten Granitblock befindet sich eine Hohlform natürlichen Ursprungs („Opferkessel“). Es wird vermutet, dass der Felsblock zur Aufbereitung der Erze des nahe gelegenen Eisenglanz-Bergwerkes „Stollenbrunnen“, Geotopnummer 472G007) genutzt wurde. Die schüsselförmige Vertiefung mündet in einen schlitzartigen, wohl künstlich bearbeiteten Ablauf. Am Objekt befindet sich ebenfalls eine Informationstafel. Das Geotop steht als Bodendenkmal unter Schutz.

Walderlebnispfad „Am Ochsenkopf“

„Staunen, Hören, Fühlen Lernen“, unter diesem Leitgedanken wurde bereits im Jahre 2000 die Idee unseres örtlichen Revierförsters und Naturschatzwartes des FGV Bischofsgrün Werner Schmidt geboren, einen Walderlebnispfad am östlichen Ortsrand von Bischofsgrün, am Hügelfelsen, anzulegen. In den Jahren 2002/2003 wurde dieses aufwändige Gemeinschaftsprojekt  der Bayerischen Staatsforsten, der Gemeinde Bischofsgrün und unserem örtlichen Fichtelgebirgsverein dann umgesetzt. Die Projektleitung lag in den Händen von Werner Schmidt. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf über 30.000,- €. Rund die Hälfte dieses Betrages wurde vom Naturpark Fichtelgebirge mit EU-Mitteln gefördert. Weitere Hauptsponsoren waren die Naturschutzstiftung des Fichtelgebirgsvereins, die Sparkassenstiftung der Sparkasse Bayreuth und das Seniorenheim Bischofsgrün. Viele weitere Sponsoren machten es uns möglich, dass wir letztendlich dieses Projekt ohne finanzielle Probleme gut schultern konnten. Am 14. Juni 2003 fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung  die feierliche Einweihung mit einem bunten Rahmenprogramm statt.

In den Jahren 2012/2013 erfolgten eine Teilsanierung sowie eine Erweiterung um mehrere Stationen, so dass unser Walderlebnispfad nunmehr insgesamt 13 Stationen umfasst. Den laufenden Unterhalt teilen sich die drei am Projekt beteiligten Institutionen. Der Weg ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Aufgrund seiner Topographie ist er allerdings nicht barrierefrei.

Die Einrichtung wird vor allem von jungen Familien sehr gut angenommen und ist zudem ein wichtiges Projekt im Rahmen des Agenda21 Prozesses.