Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Bischofsgrün e. V.

4. Bischofsgrüner Wandermarathon

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4. Bischofsgrüner Wandermarathon

Fast 40 Teilnehmer hatten sich am Samstag früh, den 24.7.21 am Start des diesjährigen Wandermarathons des FGV Bischofsgrün eingefunden. Alle waren hoch motiviert und legten gleich auf dem ersten Teilstück, das zunächst nach Karches, dann weiter über den Goetheweg zum Weißmainfelsen führte, ein strammes Tempo vor. Vorbei an historischen Grenzsteinen aus dem Jahr 1536 führte uns der Weg zum Fichtelsee, weiter auf dem Quellenweg, von dem wir dann in Richtung Oberölbühl abzweigten und nach einem schönen Ausblick vom Bremerschlag aus auf Nagel, die Kösseine und die Platte im Steinwald bald unser Ziel der ersten Etappe erreichten, wo wir nach etwa 17 km am idyllischen Nagler See mit einem Weißwurstfrühstück und anderen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. „Beim 4. Mal kann man schon annähernd von einer kleinen Tradition sprechen“, so Vorsitzender Rainer Schreier bei seiner Begrüßung der Wandergruppe am Nagler See. So begleitete er auch die Gruppe beim folgenden Teilstück bis zum Silberhaus. Nach dieser willkommenen Rast ging es weiter, vorbei am Felsl Richtung Wurmloh, hier nicht auf  direktem Weg, sondern flacher über den von Tröstau kommenden Steig zur Hohen Matze, auf dem Höhenweg zu den Prinzenfelsen und zum Silberhaus, von dort nach einer Trinkpause zur Platte, wo die Gruppe mit einer herrlichen Aussicht belohnt wurde. Nach der Platte ging es weiter auf dem Höhenweg, wo nach Erreichen der Forststraße einige Teilnehmer den direkten Weg zum Seehaus nahmen, die Hauptgruppe gleich den ersten Abzweig nach rechts nahm und zur Röslaquelle lief, wo man sich mit kühlem Quellwasser erfrischen konnte. Über Schneebergsattel und Nußhardt ging es zum Seehaus, wo sich alle Wanderer zu einer gemütlichen Rast und einer ausgiebigen Brotzeit wieder trafen. Hier überraschte uns ein kräftiger Regenschauer, den wir aber unter den aufgestellten  Schirmen trocken überstanden. Die dritte Etappe führte zunächst zurück zum Nußhardt, dann der Markierung mit dem blauen Punkt folgend Richtung Karches zur Buchenallee, die eine willkommene Abwechslung zum sonst vorherrschenden Fichtenwald bot, weiter Richtung Schneeberg. Vor Erreichen des 1000-m Steins bogen wir auf den einigen Teilnehmern nicht bekannten Schneebergsteig nach links ein, der auf einer Länge von etwa 1 km am Südhang des Schneebergs verläuft und  zwischendurch einen schönen Ausblick auf die Ochsenkopfsprungschanze frei gibt. Nach Erreichen der Fahrstraße zum Schneeberg erwartete uns bei einer nahe gelegenen Schutzhütte ein tolles Kuchenbüfett mit Kaffee und Eis, welches von Manuela Wedehase wieder super vorbereitet worden war und uns nochmal einen richtigen Energieschub für die letzten Kilometer zurück nach Bischofsgrün gab. Herzlicher Dank auch an die weiteren Kuchenbäckerinnen Andrea Distler und Heidi Grießhammer! Herzlicher Dank auch an Judith Schaller, die mit ihrem „Versorgungsfahrzeug“ wieder dafür zuständig war, dass unterwegs immer wieder Wasser, Obst oder Riegel zur Verfügung standen und somit der Rucksack nicht zu schwer wurde oder man auch einen Fahrdienst bei späterem Einstieg in die Tour oder früherem Ausstieg in Anspruch nehmen konnte. Insgesamt war es ein sehr abwechslungsreicher und wahrlich ausgefüllter Wandertag (wir erreichten erst nach 21 Uhr wieder Bischofsgrün), wo man wieder einmal  Freunde treffen und sich auch ausgiebig unterhalten konnte (dabei fällt kaum auf, wie weit man eigentlich läuft). Bei der Schlusseinkehr im Gasthof Siebenstern konnten die Teilnehmer ihre Urkunden erschöpft und sicher die meisten auch etwas stolz (die „Aufzeichnungsgeräte“ gaben eine Gesamtstrecke zwischen 45 und 47 km an, wobei selbst die „Abkürzer“ noch über 40 km kamen) in  Empfang nehmen. Eine besondere Anerkennung galt Karl Hils, der mit seinen 81 Jahren der älteste Teilnehmer war. Nicht zuletzt sei an dieser Stelle dem Organisator Karl Schaller ein herzliches „Dankeschön“ gesagt. Er hatte wie immer diese tolle Mega-Wanderung akribisch vorbereitet und nichts dem Zufall überlassen.